Eine Selbsthilfevereinigung informiert und will helfen.
***25 Jahre Landesverband Kehlkopflosen Hessen e. V.***


Wir sind eine Selbsthilfegruppe für Patienten mit Tumoren der
oberen Atem- und Speisewege.

Landesverband der Hessen e.V.

Der damalige Ortsverein Frankfurt betreute in den ersten zwei Jahren seines Bestehens von 1978 bis 1980 ganz Hessen und leistete als Urzelle des Landesverbandes wirkungsvolle Aufbauarbeit. Im Herbst 1980 entstand der Ortsverein Kassel-Nordhessen, um Hessen flächendeckender betreuen zu können. Der damalige Bundesvorsitzende und heutige Ehrenvorsitzende des LV Hessen, Hans Friedrich Nemnich, führte erste Gespräche zur Gründung des Landesverbandes mit des Vorsitzenden der Ortsvereine, Herrn Pfannmüller (Kassel-Nordhessen) und Herrn Wechselgärtner (Frankfurt/M.). Die Gründungsveranstaltung fand am 01.10.1983 in Marburg statt, in der Herr Nemnich zum Landesvorsitzenden gewählt wurde. Die Gründungsmitglieder, welche noch dem LV angehören, sind: Hans Friedrich Nemnich, Ernst Rogler, Peter Braun und Wolfgang Fink. Der Verband wurde am 14.12.1983 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Rotenburg a.d. Fulda eingetragen. Der Sitz ist seitdem Bebra.

Notwendig wurde die Gründung des Verbandes, der auch Mitglied im Bundesverband ist, um die nunmehr umbenannten Orts- und Bezirksvereine auf Landesebene zusammenzufassen. Dadurch war eine einheitliche Lösung anstehender Probleme bei der Betreuung im Sinne der Patienten möglich. Neben der Betreuung von Kehlkopfpatienten vor und nach der Operation ist eine wichtige Aufgabe der Kontakt zu Ministerien, Ämtern, Behörden und anderen Organisationen sowie ein gutes Verhältnis zu den HNO-Kliniken.

Um diese gesetzten Aufgaben erfüllen zu können, richtet der LV regelmäßig Seminare aus in denen Vorträge von Ärzten, Logopäden, Mitarbeitern des VdK, des DPWV, vom Amt für Versorgung und Soziales sowie des Bundesverbandes und anderer Institutionen gehalten werden. Sie dienen dazu den Klinikbetreuern die nötigen Kenntnisse zu vermitteln oder zu ergänzen, damit den betroffenen Schicksalgefährten eine umfassende Beratung, unabhängig von der Verbandszugehörigkeit vermittelt werden kann.

Außer Mitgliedsversammlungen und Vorstandssitzungen treffen sich bei einer Sternfahrt jedes Jahr etwa einhundert Betroffene mit ihren Angehörigen in einem hessischen Ort, nicht nur um Erfahrungen auszutauschen, sondern auch um "alten Freunden" zu begegnen.

Bis 1991 leitete Hans Friedrich Nemnich als Vorsitzender den Verband, stellte danach sein Amt zur Verfügung, um als Ehrenvorsitzender dem LV weiterhin beratend zur Seite zu stehen. Als Nachfolger wurde Gustav Geib gewählt. Ihm wurde für seine Tätigkeit im LV als auch im BzV Franfurt das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Nach seinem Rücktritt 1995 übernahm Käthe Riehl kommissarisch die Geschäfte und leitete des Verbandes, bis 1996 Willi Müller als Vorsitzender das Ruder ergriff. Auch Willi Müller erhielt das Bundesverdienstkreuz am Bande für seine unermüdliche Arbeit im LV, BzV Frankfurt sowie für seinen Einsatz als Klinikbetreuer und Verfechter behinderter Menschen. Im August 2003 verstarb Willi Müller unerwartet bei einem von ihm geleiteten Seminar in Frankfurt. Bei der anberaumten Vorstandswahl wurde Friedrich Wettlaufer zum Vorsitzenden gewählt

Erläuterungen zu den Bezirksvereinen: Der BzV Frankfurt/M. wurde von seiner Gründung 1978 an bis 1993 von Herrn Weichselgärtner geleitet. Danach übernahm Gustav Geib bis 1997 das Amt des 1. Vorsitzenden. Im September 1997 wurde Willi Müller als Vorsitzender gewählt. Von Anfang an konnten sich die Vorsitzenden auf die Erfahrung und Mithilfe von Käthe Riehl verlassen, die für ihren Einsatz im BV, BzV und ihrer Tätigkeit in der Krebsberatungsstelle 1991 den Ehrenbrief des Landes Hessen und das Bundesverdienstkreuz am Bande erhielt.

Der BzV Kassel-Nordhessen, gegründet 1980, wurde lange Zeit von Ernst Rogler geleitet.

Schon während seiner Tätigkeit als Vorsitzender wurde er in den Bundesvorstand berufen, wo er als Kassierer tätig war. Wegen Überlastung stellte er 1996 sein Amt als Vorsitzender zur Verfügung. 1997 bekam er das Verdienstkreuz 1. Klasse und im Jahr 2002 den Ehrenbrief des Landes Hessen. Zu seinem Nachfolger wurde Klaus Goldschmidt gewählt, der auch als Beisitzer im BV tätig war.

Im Jahr 2002 wurde der BzV-Osthessen gegründet, der von Georg Gustavus geleitet wird.

Nach dem Tod von Klaus Goldschmidt wurde der Vorsitz im BzV Kassel Nordhessen von Klaus Meyer-Treibert übernommen.

Stand: Mai 2008
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